Atitlán-See: Daten zu Tiefe, Größe und Höhe

16 July 2026 · Atitlán GT

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzu Atitlán-See: Daten zu Tiefe, Größe und Höhe

Umgeben von drei Vulkanen und eingebettet in das Hochland von Sololá, ist der Atitlán-See eines der atemberaubendsten Naturwunder Guatemalas. Vor einem Besuch möchten viele Reisende die Zahlen kennen, die ihn so besonders machen: wie tief er ist, wie groß er ist und auf welcher Höhe er liegt. Hier bündeln wir alle wichtigen Daten in einem klaren, übersichtlichen Ratgeber.

Wie tief ist der Atitlán-See?

Der Atitlán-See erreicht eine maximale Tiefe von rund 340 Metern und ist damit der tiefste See Mittelamerikas. Diese enorme Tiefe erklärt sich aus seinem Ursprung: Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Talsee, sondern um eine vulkanische Caldera, deren Wände fast senkrecht unter die Wasseroberfläche abfallen.

Wichtige Daten zum Atitlán-See

Für alle, die die Zahlen auf einen Blick möchten, fasst diese Tabelle die wichtigsten Merkmale des Sees zusammen:

AngabeUngefährer Wert
Maximale Tiefe~340 m (tiefster See Mittelamerikas)
Fläche~130 km²
Höhe~1.562 m über dem Meer (5.125 ft)
Länge~18 km
Breite~8 km
DepartementSololá, westliches Hochland von Guatemala
UrsprungVulkanische Caldera („Los Chocoyos“-Super-Eruption)

Ein See in einer vulkanischen Caldera

Der Atitlán-See wurde weder von einem Fluss noch von schmelzenden Gletschern geformt, sondern durch eine der gewaltigsten Eruptionen in der geologischen Geschichte der Region. Vor etwa 84.000 Jahren entleerte die als „Los Chocoyos“ bekannte Super-Eruption eine riesige Magmakammer. Ohne diese Stütze brach die Oberfläche ein und schuf eine gewaltige kreisförmige Senke: eine Caldera. Über die Jahrtausende füllte sich dieser Hohlraum mit Regen- und Quellwasser, bis der See entstand, den wir heute sehen.

Dieser Ursprung erklärt sowohl seine außergewöhnliche Tiefe als auch die Landschaft, die ihn umgibt. Am Südufer erheben sich die Vulkane, die den See umgeben, drei imposante Kegel — Atitlán (3.537 m), Tolimán (3.158 m) und San Pedro (3.020 m) — die das Wasser einrahmen und dem Ort sein unverwechselbares Profil verleihen.

Höhe und Klima: der ewige Frühling

Auf rund 1.562 Metern über dem Meeresspiegel genießt der See fast das ganze Jahr über ein mildes Klima mit Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Deshalb rühmt sich Guatemala seines „ewigen Frühlings“. Die Trockenzeit dauert von November bis April, die Regenzeit von Mai bis Oktober; die Monate November bis Februar bieten meist den klarsten Himmel, um die im Wasser gespiegelten Vulkane zu bewundern.

Mehr als Zahlen: ein See mit Geschichte

Der Name „Atitlán“ stammt aus dem Nahuatl atitlan und bedeutet „zwischen den Wassern“ oder „Ort, an dem das Wasser reichlich ist“. An seinen Ufern leben Dörfer, in denen Maya-Sprachen wie Kaqchikel, Tz'utujil und K'iche' gesprochen werden, und jeder Ort hat seinen eigenen Charakter. Wenn du mehrere Tage bleiben möchtest, um sie zu erkunden, lohnt es sich, eines der Hotels am Seeufer zu buchen, viele davon mit direktem Blick auf das Wasser und die Vulkane.

Häufig gestellte Fragen

Wie tief ist der Atitlán-See?

Der Atitlán-See erreicht eine maximale Tiefe von rund 340 Metern und ist damit der tiefste See Mittelamerikas. Da er in einer vulkanischen Caldera liegt, fallen seine Wände steil ab, sodass das Wasser schon wenige Meter vom Ufer entfernt sehr tief wird.

Wie groß ist die Fläche des Atitlán-Sees?

Der See bedeckt eine Fläche von etwa 130 km², bei rund 18 km Länge und 8 km Breite. Er ist eines der größten Gewässer im Hochland von Guatemala.

Auf welcher Höhe liegt der Atitlán-See?

Der Atitlán-See liegt auf etwa 1.562 Metern über dem Meeresspiegel (5.125 ft), im Departement Sololá. Diese Höhe verleiht ihm ein mildes Klima des „ewigen Frühlings“ mit Temperaturen von 15 bis 25 °C während eines Großteils des Jahres.

Wie ist der Atitlán-See entstanden?

Der See füllt eine riesige vulkanische Caldera, die nach der als „Los Chocoyos“ bekannten Super-Eruption vor etwa 84.000 Jahren entstand. Als sich die Magmakammer entleerte, brach der Boden ein und hinterließ eine gewaltige Senke, die sich nach und nach mit Wasser füllte.

Ist der Atitlán-See der tiefste See Mittelamerikas?

Ja. Mit einer maximalen Tiefe von nahezu 340 Metern gilt der Atitlán-See als der tiefste See Mittelamerikas, tiefer als andere Gewässer der Region.

Publicidad
Publicidad